Irische Medien sprechen von einem Herzvorfall – und setzen das Wort in Anführungszeichen: Der mysteriöse Tod der Bundestagsabgeordneten Karin Strenz (CDU) sorgt für Fragezeichen.


Die 53-jährige war am Sonntag auf einem Flug von Kuba nach Deutschland zusammengebrochen und nach der Notlandung in Irland verstorben. Auf der sozialistischen Karibikinsel war Strenz nach Medieninformationen „nicht dienstlich“.


Strenz galt als Teil der Aserbaidschan-Connection, sie erhielt wohl Geld aus dem Reich des aserbaidschanischen Erb-Präsidenten Ihlam Aliyev – einem engen Verbündeten der Türkei, Israels und der USA. Was wusste Karin Strenz über die Aserbaidschan-Connection innerhalb der Union? Und hätte sie nach dem Ende ihres Mandates im Herbst darüber geredet? Diese Fragen werden nun unbeantwortet bleiben.


Strenz, seit 1999 im Bundestag und zuvor Landtagsabgeordnete in Mecklenburg-Vorpommern, war politisch eine Hinterbänklerin. Die letzte Rede im Plenum hielt sie 2018. Doch angesichts der Korruptionsvorwürfe gegen immer mehr Unionsabgeordnete hätte sie womöglich in die Schlagzeilen geraten können.


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